Hallöchen,
wir genießen gerade noch die letzten Tage in Down Under. Am Mittwoch heißt es dann schon wieder Abschied nehmen und es geht zurück ins kalte Deutschland.
An unseren letzten Tagen in Auckland hatten wir noch richtig tolles Sommerwetter. Wir sind am Strand gelegen und haben uns gesonnt (ja da werdet ihr neidisch, gell? ) Nicht daran zu denken, in ein paar Tagen im Schnee zu sitzen…
Natürlich wurden bei allen Stränden die ‚Kite-Conditions ausgecheckt‘ und so hat auch Lisa letztendlich das Kite-Fieber gepackt. So hieß es also einen Wetsuit besorgen und auf zur ersten Kite Surf
Lesson. Wir haben einen echt coolen Instructor gefunden, doch leider hatten wir mit dem Wind nicht so Glück, sodass Lisa den Kurs nicht erfolgreich beenden konnte. Doch in Deutschland wird das noch
nachgeholt.
Wir sind dann auf dem Surf Highway wieder Richtung Süden aufgebrochen. Und was tut man wohl auf dem Surf Highway? Richtig, surfen natürlich!! Wir haben uns also ein Board ausgeliehen und uns in die
Wellen gestürzt. Man hatten wir Muskelkater am nächsten
Tag
.
Außerdem kamen wir noch durch ‚Hobbiton‘, waren in einer Glühwürmchenhöhle und natürlich mussten wir noch den Nationalvogel, den Kiwi, sehen. Jetzt sind wir gerade in Wellington und morgen Abend
geht unsere Fähre zurück zur Südinsel.
Die letzten zwei Wochen haben wir in Auckland verbracht. Wir wohnen hier in einem Studentenapartment (es ist purer Luxus mal wieder ein eigenes Bad zu haben)
und
machen bei einer Sprachschule einen Englisch-Kurs. Am ersten Tag wurde erstmal geprüft, wie gut unser Englisch ist und wir wurden dann in verschiedene Level eingeteilt. Wir haben entweder morgens
oder mittags Unterricht, der aus normalen Stunden in unseren Levels, Self-study am PC, Business English usw. besteht. Die restliche Zeit verbringen wir in der Stadt, mit
Kite-Surfen, mal im Kino(es gibt nur gesalzenes Popcorn – bäähh!!) oder einfach nur mit Chillen.
n den vergangenen 5 Tagen mussten wir gleich 2 mal das Apartmentgebäude räumen, da der Feueralarm ausgelöst wurde. Beim ersten Mal hatte jedoch nur jemand in seinem Zimmer geraucht. Doch bis ganz
sicher war, dass es nirgends in den schätzungsweise 350 Zimmer brannte, dauerte es 2,5 Stunden. Und danach hieß es dann für 2 Tage die 14 Stockwerke bis zu unserem Zimmer hochlaufen, da der
Aufzug kaputt war… Am Dienstagabend (der Aufzug funktionierte gerade wieder) dann das Ganze noch einmal. Doch diesmal brannte es tatsächlich ein paar Stockwerke unter uns. Da wir uns schon
dachten, dass die ganze Prozedur dieses Mal bestimmt noch länger dauern würde, machten wir es uns solange mit Bier im Park gemütlich. Danach hieß es dann natürlich wieder Treppen laufen
Das Wochenende wollen wir noch mit etwas Sightseeing in Auckland verbringen und dann geht’s wieder Richtung Süden.
Wir hoffen, es geht euch allen gut und ihr trinkt auf den Weihnachtsmärkten ein/zwei Glühweine für uns mit (wir haben
hier noch keinen gefunden )
vor 10 Tagen haben wir Verstärkung aus Deutschland bekommen – Frank und Steffi (Lisas Bruder+Freundin). Wir haben die beiden in Christchurch abgeholt und nachdem sie sich etwas akklimatisiert
hatten, gings nach Queenstown, das als Adrenalin-Hochburg Neuseelands gilt. Doch wir hielten unseren Adrenalinspiegel mit Gondel fahren und Rodeln auf der Sommerrodelbahn
vorerst noch recht niedrig
Weiter gings dann zum Fox Gletscher. Es ist echt beeindruckend, wie die Eismasse zwischen den Bergen liegt.
Bei einem Zwischenstopp in Hanmer Springs haben wir dann noch bei Regen in den 40° Grad heißen Quellen gebadet, bevor wir dann in Picton auf die Fähre gingen. Wir nahmen die erste Fähre morgens
(5.25 Uhr) und versuchten die Fahrt von 3,5 Stunden mehr oder weniger seekrank zu überstehen. In Wellington besuchten wir dann das neuseeländische Nationalmuseum, schließlich wollten wir ja
wenigstens ein bisschen informiert sein.Jan entpuppte sich dann sogar als sehr interessierter Museumsgänger (die
neuseeländischen Steine haben es ihm besonders angetan) und so verbrachten wir dort mehr Zeit als erwartet Beim Lunch auf unserer Shoppingtour entdeckten wir außerdem unsere Leidenschaft für indisches Essen.
Am Mittwoch fuhren wir dann zum Lake Taupo. Dort verbrachten wir erstmal einen recht chilligen Tag und kamen noch nicht mal auf den Gedanken, am nächsten Tag irgendetwas ziemlich verrücktes zu
machen. Doch am Donnerstag erwachten wir bei strahlendem Sonnenschein und somit beschlossen wir, erst einmal auf Angeltour zu gehen. So kams, dass wir eine Stunde später mit Marty, unserem
Skipper, und seinem Boot auf den Lake Taupo hinausfuhren. Bei Kaffee, Cookies und Sonne lässt es sich natürlich aushalten. Und als dann auch noch die Fische anbissen, war unser Angeltrip perfekt.
Jan und Frank angelten zwei recht große Regenbogenforellen (eigentlich haben mehr angebissen, doch alle Fische unter 40cm muss man wieder rein schmeißen).
Danach überlegten wir, was wir mit diesem tollen Tag noch anfangen könnten – und schwubb die wubb fanden wir uns am Flugplatz wieder. Was tut man an einem wolkenlosen Tag in Taupo am Flugplatz??
Skydiving!!!Wir wollten eigentlich erst mal nur schauen, doch es ging alles recht schnell und so wurden wir drei (Lisa,Jan und Frank) schon startklar gemacht – blauer Strampelanzug, Fliegermütze,
Brille, Schwimmweste (falls man im Wasser landet) und eine Menge Gurte. Wir lernten dann unsere Skydiver kennen – Alex, Logan und Charley – die uns erklärten, was dort oben in der Luft zu tun
ist: Wenn die Tür aufgeht, mach die Bananenstellung Das bedeutet soviel wie leg den Kopf in den Nacken bzw.auf die
Schulter deines Skydivers und streck die Beine Richtung Po.
Ein kleiner pinker Flieger rollte vor und nach ein paar (Abschieds- ) Fotos gings dann los. So saßen wir also zu
sechst in dem Fliegerchen und flogen in 12 000 Fuß Höhe. Die Skydiver schnallten sich hinter uns an unsere Gurte an und schon ging die Tür auf. Jetzt gab es keinen Rückzug mehr, denn ein kleiner
Schubs von deinem Skydiver und du fliegst schon aus dem Flugzeug. So hieß es also für einen nach dem anderen auf die Kante der offenen Tür zu sitzen, Bananenstellung…. Und schon flogen wir 45
Sekunden im Freienfall, von 0 auf 200 km/h in 8 Sekunden!!!!!!! Es war ein absolut krasses Gefühl. Man hat das Gefühl schwerelos zu sein, weil man die Entfernung, die man hinab fliegt, gar nicht
wahrnimmt, da man so hoch oben ist. In 5 000 Fuß Höhe wurde dann der Schirm geöffnet und wir flogen noch ca. 7 Minuten, bis wir wieder landeten. Wieder unten hatte unser Adrenalinspiegel
wahrscheinlich das mögliche Maximum erreicht.
Wir sind froh, den Sprung gemacht zu haben (Sorry liebe Eltern, aber es musste einfach sein ), denn es war das absolut
Krasseste, das wir je gemacht haben – die Nervosität davor, das Gefühl im Freienfall vom Himmel zu fliegen und danach der Adrenalinkick… einfach unbeschreiblich!!!
Abends grillten wir dann noch gemütlich unsere zwei Forellen und hatten einen sehr erlebnisreichen Tag.
Weiter gings dann nach Rotorua. Dort brodelt’s und zischt’s im ganzen Ort und es stinkt extrem nach Schwefel, denn Rotorua liegt am Rand eines der größten geothermischen Felder Neuseelands. Wir
machten dort einen Rundgang und sahen Krater mit Schwefel, heiße Quellen und kleine Seen in allen Farben. Der Höhepunkt war der sogenannte Champagne Pool, ein heißer See aus dem aufsteigendes
Kohlendioxid brodelt und dessen Rand durch Mineralien rostrot eingefärbt ist. Am Grund hat das Wasser 240° Grad, an der Oberfläche noch 74° Grad.
Auf der Coromandel-Halbinsel waren wir in Whangamata noch auf der Suche nach einem Nachtquartier, als uns ganz spontan am Strand eine Frau zu sich nach Hause einlud. Wir waren natürlich richtig
happy, mal wieder in einem Bett schlafen zu können und das auch noch kostenlos So saßen wir also mit Barbara und ihrem
Sohn auf dem Balkon, tranken ein Bier nach dem anderen (Bier hat hier nur 4%) und machten BBQ. Doch wir waren in keinem normalen Kiwi-Haushalt gelandet - Barbara rauchte einen Joint nach dem
anderen und war irgendwann so zugedröhnt, dass sie mit einem Clownshut und einem Stofftiger auf dem Balkon herumtanzteSie beschenkte uns mit selbstgeflochtenen Sternen aus Maori-Schilf und versicherte uns immer wieder 'the world is your oyster' (Die Welt liegt euch zu Füßen). Wir hatten definitiv einen sehr
lustigen und unterhaltsamen Abend
Seid gestern sind wir in Auckland. Endlich mal wieder ein bisschen Großstadt-Feeling (findet man hier ja nicht oft). Die nächsten 3 Wochen werden wir hier verbringen.
Hallo Leute, es gibt viel zu berichten. Wir hatten richtig geile Tage in Nelson und Umgebung.
Das Kitesurfen und der 3 stündige Lehrgang haben mir richtig viel Spaß gemacht. Vergangen Freitag konnte ich dann endlich mit dem Kiteboard ins Wasser. Allerdings hat es an diesem Tag richtig stark
gewindet, was das ganze etwas schwieriger machte. Einmal falsch gelenkt und ich bekam einen kostenlosen Rundflug über den South Pacific ;)
Am Freitag hieß es nun Kayak fahren im Abel Tasman Nationalpark. Nicht das mir schon alles vom Kiten weh getan hätte, ….nein ;) so ging unsere „Tour“ von 10 bis 15 Uhr. Eigentlich dachten wir, dass
es eine geführte Tour sein würde, da wir beide ja noch nie Kayak gefahren sind, aber dem war leider nicht so. Also starteten wir nach einer einstündigen Einweisung unsere Fahrt raus aufs Meer zu
Adele Island.
Es war einfach super, einmal ist direkt vor uns eine Robbe geschwommen und hat Figuren gemacht, leider gibt’s davon keine Fotos, da sich zu diesem Zeitpunkt die Cam in einem wasserdichten Sack
befand. Dafür haben wir ein paar Robben im Vorbeifahren fotografiert.
Zwei mal haben wir auf einer Insel einen Stop eingelegt, da das Paddeln ganz schön in die
Arme ging.
Auf unserer Fahrt nach Kaikora haben wir weitere Pelzrobben gesehen.
Natürlich haben wir Bilder aus nächster Nähe gemacht, allerdings werden die Weibchen aggressiv wenn man ihnen zu nahe kommt , da sie zu dieser Jahreszeit tragend sind. Das Brüllen von ihnen könnte
man in etwa mit dem eines Löwen vergleichen. Nichts desto trotz sind wir an die Männchen oder jungen bis auf fast 1 Meter herangekommen.
Wir sind jetzt seid einer Woche unterwegs und haben schon einiges erlebt. Zuerst sind wir den ‚Round the Mountain-Track‘ in Akaroa gewandert. Es war super, doch nach 16km, 650m Aufstieg und 4
Stunden später waren wir ganz schön geschafft.
Danach haben wir einen Tag in Christchurch verbracht. Dort haben wir auch den ersten Starbucks in Neuseeland gesehen und natürlich gleich mal nen Kaffee getrunken
Unsere Fahrt ging dann weiter über Hanmer Springs (wir haben auf nem Campingplatz neben Lamas geschlafen), den Lewis Pass bis an die Westküste nach Greymouth. Dort fanden wir einen Platz, auf dem
self-contained Campervans umsonst übernachten dürfen. Um unseren Geldbeutel zu schonen, haben wir das doch glatt gemacht. Doch unsere Batterie reichte nicht aus und so heizte unsere Standheizung 1h
und fiel dann aus. So versuchten wir also bei gefühlten -10Grad zu schlafen. Hinzu kam, dass auch noch Gas und Wasser ausgingen und ab 3Uhr direkt neben uns mit Booten gefischt wurde. So brachen
wir morgens schon recht früh auf. Nach dem Besuch einer öffentlichen Toilette und einem kurzen Frühstück beim Mc gings dann an der Westküste entlang nach Norden. Auf dem Weg schauten wir uns die
Pancake Rocks an (das sind Felsen im Meer, die wie aufeinander gestapelte Pfannkuchen aussehen). In Westport angekommen, haben wir den Tag am Strand bei einem Surf-Contest verbracht und hatten das
Glück, Pelzrobben beobachten zu können. Abends mussten wir dann wieder einen Campingplatz aufsuchen, um unsere Batterie aufzuladen. Heute Morgen sind wir dann ganz in den Norden nach Nelson
gefahren, wo wir wahrscheinlich 2-3 Tage bleiben werden. Hier steht dann KITESURFEN auf dem Programm Also Hals und Bein bruch ;) .........Bilder folgen